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Multi Channel-Treiber für QCL
Verzugfreies Kleben mit I-Cure

MIR-Fasern und UV-VIS-MIR-Lampe iCure von IR-Photonics für mittleres Infrarot:

Glasfasern, die zur Führung von mittlerer Infrarot-Strahlung (MIR) zwischen 2µm (=5000 cm-1) und 5µm (=2000 cm-1 ) benutzt werden, werden als MIR-Fasern bezeichnet. IR-Photonics Fasern vom Typ I-GUIDE transmittieren von 400nm(25.000 1/cm) bis 4250nm (2350 1/cm) und decken damit den VIS-NIR und MIR-Bereich ab. Die Dämpfungskurve in Abhängigkeit der Wellenlänge ist sehr flach und zeigt sehr geringe Verluste. Damit sind die Fasern ideal für spektroskopische Anwendungen geeignet. (Es stehen speziell auf Ihre Anwendung optimierte Versionen als Single-Mode-MIR-Faser und Multi-Mode-MIR-Faser zur Verfügung. Die Typen der II-V-Serie transmittieren zwischen 0,4µm  (25.000 cm-1) und 5.5µm (1850cm-1):
  
Übersicht über MIR-Fasern
  
Single-Mode-MIR-Fasern I-GUIDE-Fibre für optimale Strahlparameter
  
Multi-Mode-MIR-Fasern I-GUIDE-Fibre mit flacher Dämpfungskurve
  
Multi-Mode-MIR-Fasern II-V-Fibre mit erweiterter Transmission
   High Power-MM-MIR-Faser mit hoher Koppeleffizienz
  
Patchcords mit Standardsteckern und Schutzmantel
  
UV-VIS-MIR-Glas
Wir möchten Sie besonders auf die Eignung für Er:YAG, Er:YSGG und CrY:SGG Laser in der Chirurgie und Dermatologie hinweisen.
Die Patchcords werden standardmäßig mit SMA-Stecker oder FC-Connector geliefert und besitzen ein Stainless-Steel-Jacket oder ein PVC-Jacket. Kundenspezifische Konfektionierungen, Fasern und Jackets  sind ebenfalls verfügar.
Für breitbandige Plan und Rundoptiken bietet sich das UV-MIR-Glas an, das Wellenlängen von 300nm bis 7µm (3300cm-1 bis 1430cm-1)  transmittiert:
  
UV-VIS-NIR-MIR Glas

Optische Spezifikationen

Dämpfung (Attenuation / Loss )
Single-Mode- und Multi-Mode-Fluorid-Fasern besitzen im Vergleich zu anderen Materialen und Technologien eine um den Faktor 10 bessere, das heisst geringere Dämpfung im Bereich des MIR. Alle Fasern, die aus Glas gezogen werden, haben unterschiedlich starke OH-Verunreinigungen, die Strahlung absorbieren und zusätzlich zu starken Absorptionen bei 2,94µm (Er:YAG) führen. IR-Photonics hat einen Fertigungsprozess entwickelt, mit dem nur sehr geringe Verunreinigungen in das Glas eintreten können und der einen sehr geringen OH-Anteil im Material ermöglicht.
Bei dem Bau eines faseroptischen Sensors bedeuten geringere Verluste im Glas der Einkoppeloptik und in der Faser eine deutlich besseres Signal/Rauschverhältnis, das wiederum zur Empfindlichkeitssteigerung oder zur Kostensenkung durch geringere Laserleistungen genutzt werden kann. Bei medizinischen Anwendungen führen geringere Verluste zu niedrigerem Energiebedarf und handlicheren Geräten.

Biegeverluste (Bending Losses )
IR-Photonics hat eine ZBLAN-Fluorid-Faser entwickelt (Fluorzirkonat: ZrFM4-BaF2-LaF3-AlF3-NaF), die nur noch extrem geringe Biegungsverluste aufweist. Diese Eigenschaft ist extrem hilfreich bei der Konstruktion von medizinischen Lasern, deren Ausgangsleistung genau geregelt werden muss, um den Therapieerfolg nicht zu gefährden.

Hohe Energiedichten ( High Power Handling )
Fluorid-Fasern wurden bereits erfolgreich in Applikationen mit optischen Energien von bis zu 915 J/cm² eingesetzt.

Mechanische Eigenschaften ( Mechanical Properties )
Um MIR-Fasern mit guten mechanischen und optischen Eigenschaften produzieren zu können, hat IR-Photonics einen neuen zum Patent angemeldeten Fertigungsprozess für Single- und Multi-Mode-Fasern entwickeln müssen. Jetzt können MIR-Fasern mit ähnlichen mechanischen Eigenschaften wie Quarzglasfasern industriell produziert werden. So bricht beispielsweise die 125µm-Faser von IR-Photonics erst bei einem Krümmungsradius von 4mm!

Umgebungsbedingungen ( Environmental Properties )
Die Lebensdauer von Fluorid-Fasern wurde anhand der ursprünglich für die Datenkommunikation entwickelten Telcordia Tests mit 25 Jahren bestimmt. Die Umgebungsbedingungen waren dabei 500 MPa, 80°C und 80% relativer Feuchte. Die Umwelteinflüsse wurden mittels Zero-Stress-Aging und mit dynamischen/statischen Ermüdungstests simuliert.

IR-Curing mit UV-VIS-MIR-Strahlung

In der in der fasergekoppelten Lampe iCure AS200 erlaubt ein Bündel dieser Fasern die Emission einer speziellen Lampe über das gesamte Spektrum von UV bis MIR gezielt and die Klebestelle zu bringen ohne das Umfeld thermisch zu belasten. Damit kann der Aushärteprozess von einigen lichthärtenden Klebern und Silikonen um den Faktor 10 beschleunigt werden, wenn man die Zykluszeiten mit denen von hochwertigen Hochleistungs-UV-Lampen vergleicht. Im Vergleich zu Standardverfahren ist der Produktivitätsgewinn noch größer. Durch den sehr gezielten Wärmeeintrag in den Kleber bleibt das Umfeld relativ kühl und es können auch wärmeempfinliche Komponenten ohne Risiko verbaut werden. Thermische Spannungen nach dem Erkalten werden durch die geringere Erwärmung reduziert und so die Zuverlässigkeit erhöht. Durch den Einbau eines Filters kann aber auch die Wärmestrahlung zur örtlich selektiven Erwärmung genutzt werden, die thermisch aushärtende Klebungen fixiert. So können beispielsweise Optiken in der Justagehalterung geklebt werden. Klicken Sie hier, um sich ein kurzes Produktvideo anzuschauen.
Die Details der Lampe entnehmen Sie der Applikationsschrift “A Perfect Cure”

Firmenprofil IR-Photonics

IR-Photonics hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Lichtleitfasern und optischen Komponenten für Applikationen im mittleren Infrarot (MIR) spezialisiert. Die Fluorid- und ZBLAN-Glas-Technologie wurde soweit entwickelt, dass jetzt zuverlässig Standard- und kundenspezifische Produkte für Anwendungen in den Bereichen Sensorik, Spektroskopie, Medizin, Telekommunikation und High-Power-Laser hergestellt werden können.
IR-Photonics hat seinen Sitz in Montreal/CDN und arbeitet eng mit dem Institut National d’Optique (INO) zusammen.

Weitere Details finden Sie unter www.IRPhotonics.com.

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